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Hohenmölsen und Lützen bald verbunden

Im Juni 2019 haben unsere Mitarbeiter vor den Toren der Stadt Hohenmölsen mit Erdarbeiten eines 2,8 Kilometer langen 1. Bauabschnittes begonnen, um, im Rahmen des regionalen Verkehrsprojektes, eine bessere Anbindung an die Autobahn A38 zu ermöglichen. Auf einer Gesamtlänge von 5,7 Kilometern soll zwischen Hohenmölsen und Muschwitz eine zweispurige Fahrbahn entstehen.

Mit Bauanfang Hohenmölsen auf der L 191 startend führt die Trasse über ein Dammbauwerk hinauf zur Kohlebahnbrücke. Dazu waren verschiedene Vorbereitungsmaßnahmen zwischen der L191 bei Hohenmölsen und der L189 bei Starsiedel notwendig. Die Asphaltarbeiten, bestehend aus der Hauptfahrbahn mit 2,8 km Länge und Anbindung seitlicher Bewirtschaftungszufahrten sind abgeschlossen.

Ebenso der grundhafte Ausbau der L191 auf dem Teilstück am Ortseingang Hohenmölsen, wo seit einigen Wochen der Verkehr wieder rollt. Gearbeitet wird momentan parallel auf verschiedenen Ebenen. Umweltschutz wird auch hier groß geschrieben. So entstanden insgesamt 13 Querungsstellen in Form von Amphibientunneln entlang der Strecke. Das sind kleine Tunnel, in denen die Tiere unbeschadet die Straße queren können.

Aktuell finden Arbeiten an den Dammböschungen statt. Dabei werden Entwässerungsgräben angelegt, Baustraßen am Dammfuß rückgebaut, Oberboden angebracht und die Flächenbegrünung ausgeführt.

Das Hauptregenrückhaltebecken befindet sich bei 2/3 der Bauabschnittlänge in Richtung Muschwitz. Als Ziel-/Ableitepunkt der dahin führenden Entwässerungsgräben umfasst das Regenrückhaltebecken ein Volumen von 4.500m³. Die Abdichtungsarbeiten haben dazu begonnen.

In diesem Bereich sind die Entwässerungsgräben in der Endphase. Diese wurden in einer Kombination aus Rasenbefestigung, Ausbau mit verklammerten Wasserbaupflaster und einer Teilverrohrung ausgebaut. Mit dem Ausbau der beidseitigen Bewirtschaftungswege wurde begonnen, welche sich in die bereits begrünten Böschungen einfügen.